Magische Botenpuppe

Ganz früher, in der Zeit, da waren die Menschen vom Überfluss der Dinge noch nicht gepackt, da gaben die Mädchen ihre liebgewonnen Puppen um die Weihnachtszeit in die heimliche Puppenklinik. Dort werkelten liebe Omas, Tanten und Mütter ihren kleinen Puppenmamas ihre Puppenkinder wieder heil. Zerkuschelte Gesichter wurden gestopft, an losen Fäden hängende Puppenbeine geflickt, auch abgeschnittenes Haar wieder verlängert.

Kleiderkoffer der Puppenkinder wurden liebevoll einer Wäsche unterzogen und in würdevoller Handarbeit neue kleine Kleider, Röcke und Pullover entworfen und dazu gelegt.

Diese Rituale webten sich in die Seelen der Puppenmamas ein und sie freuten sich jedes Jahr aufs Neue über die Neugeburten ihrer Puppen, hegten und pflegten sie bis es am Ende des Jahres wieder so weit war, und sie aufs Neue das Loslassen ihrer Puppenkinder übten.

Noch heute schaffen es eine handvoll Mädchen ihre Puppenkinder mitzunehmen, bis sie selbst ein Kind bekommen.


Auch andere Bräuche erzählen von der Magie der Puppen und Figuren.

Schauen wir uns einmal die bauchigen Matroschkas aus Russland an. Sie verehren die Mütter dieser Erde. Öffnet sich die erste grosse Matroschka kommt die nächste zum Vorschein. Und so geht es weiter, bis die kleineste Matroschka erscheint. Sie wird im mütterlichen Bauch gehütet und beschützt, selbst, wenn alle neben einander stehen. Sie stehen, wie eine Ahnenreihe vor und hinter der kleinsten Matroschka und geben ihr geheimes weibliches Wissen ihr weiter.

Ihre kunstvollen Muster sprechen von Fülle, Hingabe, Liebe und Fruchtbarkeit.

In Russland ist eine Matroschka ein hoffnungsvolles Geschenk für die junge Braut zur Hochzeit. Sie wüscht und verkörpert viele Kinder und den Bestand des Erbes.



Suchen wir weiter nach Puppen und Figuren in unserer Welt, werden wir in jeder Religion auf dieser Erde fündig. Sie stellen Göttinnen dar, bewachen Gräber, erinnern uns an die Geschichte und werden seit eh und je für kleine und grosse Rituale eingesetzt.

Ich weiß! Schnell sind unsere Gedanken beim Voodoo Zauber. Die Filmindustrie hat diesen machtvollen afrikanischen Kult schon oft mißbraucht und durchaus gibt es dunkele Magie, überall und in vielen Zusammenhängen.


Wer einmal unter dem Text das kleine Video zu der Puppe "Hüterin des Februarmondes" schaut, spürt schnell, mit welcher Magie ich mich befasse.

Beim Herstellen einer Puppe ist es herzwichtig sie in vollkommener Sypathie und in liebevollen Kontakt herzustellen. Die "Hüterin des Februarmondes" wurde von mir als ein Geburtstagsgeschenk in liebevoller Handarbeit zum Leben erweckt und über ein "Loslassen-Räucherritual" aus meinem Kontakt gelöst. So kann sie der Beschenkten als zuverlässige Botenpuppe dienen.

Es ist eine Stoffpuppe mit einem Ritualbeutelchen auf ihrem Rücken.

In diesen können aufgeschriebene Wünsche, Träume und Visionen hinein gegeben werden.

Danach legen wir sie an Stellen ab, an denen Tore in die göttliche Welt gespürt werden. Die Puppe wird zur Botschafterin und gibt ihren Beutelinhalt frei an den Äther.


Puppen und Figuren herzustellen sollte immer mit dem Ziel verbunden sein, zu unterstützen, zu heilen und zu mehr Zufriedenheit zu finden.


Eine Magische Botenpuppe für deine Rituale stelle ich unter Auftrag her. Ein persönliches Gespäch über Zoom oder Telefon führt uns zu den individuellen Eigenschaften und zu einer positiven Übereinkunft für den Einsatz deiner Puppe. Zusätzlich erhälst du alles Wichtige zum Umgang in schriftlicher Form. Nehme über meine Internetseite einfach Kontakt zu mir auf.








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